Was Daniel Wehner stört (Teil 1).

Daniel Wehner aus Burkardroth ist Vorsitzender des Nationalpark-kritischen Vereins „Unsere Rhön …“. Und in dieser Funktion kritisiert er das Sozioökonomische Gutachten von Professor Job zum Nationalpark Region Rhön.

Kritikpunkt 1: „Das Gutachten enthält viele Zahlen, die mit einem Nationalpark an sich erst einmal nichts zu tun haben“. (Quelle: MainPost, 08. Juli 2017, Seite 21)

Gemeint sind vermutlich die Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung, zum Alten- und Jugendquotienten, zum Bruttoinlandsprodukt, zur Erwerbstätigenquote, zur Arbeitslosenquote, zum Fremdenverkehr oder auch zur Kaufkraft in der Region. Alle Daten schön mit bunten Karten im Vergleich zu Restbayern. Um es kurz zu machen: Den vorgelegten Zahlen zufolge sind die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld sind nicht gerade Bayerns Leuchttürme, sind nicht gerade die Gebiete, in die junge Leute (zurück)ziehen, sind nicht die Gebiete, in denen die höchste Kaufkraft zu Hause ist. Kurz – die Landkreise Bad Kissingen und Rhön Grabfeld sind wohl irgendwie das, was man als „strukturschwach“ bezeichnet.

Und um die zu erwartenden wirtschaftlichen Effekte eines Nationalpark einordnen und bewerten zu können, dazu braucht man auch Zahlen, die (vordergründig) erst einmmal nichts mit dem Nationalpark zu tun haben. Man braucht diese Zahlen aber, um sagen zu können: Es wird die Richtigen treffen.

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