Was Daniel Wehner stört (Teil 2).

Daniel Wehner aus Burkardroth ist Vorsitzender des Nationalpark-kritischen Vereins „Unsere Rhön …“. Und in dieser Funktion kritisiert er das Sozioökonomische Gutachten von Professor Job zum Nationalpark Region Rhön.

Kritikpunkt 2: „… dass die Wertschöpfung im Gutachten erst ab 2050 berechnet wurde.“ (Quelle: MainPost, 08. Juli 2017, Seite 21)

Richtig ist jedoch:
Das Gutachten rechnet nicht ab 2050, sondern bis 2050. Im Gutachten ist formuliert:
„Klarzustellen ist, dass sich diese Werte auf das Jahr 2050 beziehen, da die Ersteinrichtung eines Nationalparks und der damit verbundenen Infrastruktur sicher etliche Jahre benötigen wird. Nichtsdestotrotz kann gemäß der Studie bereits ab dem Jahr 2025 im Übernachtungstourismus von einer spürbaren Wirkung durch den Nationalpark ausgegangen werden“ (Seite 5).

Und weiter auf Seite 40:
„Bis 2025 Fortschreibung auf Basis der durchschnittlichen Entwicklung innerhalb des Zeitraums 2000 bis 2016. Ab diesem Zeitpunkt kann im Übernachtungstourismus von einer spürbaren Wirkung durch den Nationalpark ausgegangen werden. Begründung: Bis dahin braucht es schlicht Zeit, um die nötigen Supra- und Infrastrukturen für einen Nationalpark zu schaffen (z.B. funktionierende Nationalparkverwaltung, Verkehrs- und Wegekonzept, Besucherinformationszentrum und Info-Stellen, Anlage von Themen-Wegen und Beschilderung) sowie auf privatwirtschaftlicher Seite durch Investitionen (z.B. der Beherbergungs-Betriebsleiter) die Region als Nationalparkdestination am Reisemarkt zu etablieren.“

Bedeutet also: Ab 2025 zeigen sich erste wirtschaftliche Effekte eines Nationalparks Rhön bis dann 2050 der Wert von 27,5 Millionen Euro Wertschöpfung erreicht sein wird. Wir sich die sozioökonomischen Effekte in den Jahren 2025 bis 2050 darstellen, lesen Sie in Teil 3.

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