Was Daniel Wehner stört (Teil 3).

Entwicklung der Übernachtungszahlen 1990 bis 2050
Entwicklung der Übernachtungszahlen 1990 bis 2050 (Quelle: Sozioökonomische Gutachten Rhön, Job 2017)

Daniel Wehner aus Burkardroth ist Vorsitzender des Nationalpark-kritischen Vereins „Unsere Rhön …“. Und in dieser Funktion kritisiert er das Sozioökonomische Gutachten von Professor Job zum Nationalpark Region Rhön.

Kritikpunkt 3:, dass „… man (…) auch die unmittelbar bevorstehenden Jahre in eine Prognose miteinbeziehen“ müsse. (Quelle: MainPost, 08. Juli 2017, Seite 21)

Die durch einen Nationalapark bedingte Wertschöpfung lässt sich leicht ausrechnen.

Wertschöpfung Nationalpark 2050: 25.700.000 Euro
Beginn der Wertschöpfung: 2025
zu betrachtender Zeitraum demnach: 26 Jahre



Rechnung: 25.700.000 : 26 = 988.461,54 Euro


Bedeutet. Im Jahr 2024 merken wir noch nichts, im Jahr 2025 sind es rund 300.000 Euro Wertschöpfung, im Jahr 2026 sind es 1,3 Mio. Euro Wertschöpfung, im Jahr 2027 2,3 Mio. Euro, im Jahr 2035 rund 10 Mio. Euro, 2045 ca. 20 Mio. Euro und im Jahr 2050 eben dann 25,7 Mio. Euro. (Zur einfacheren Berechnung der geldwerten Effekte haben wir eine lineare Entwicklung der touristischen Wertschöpfung unterstellt, auch wenn die nebenstehende Grafik eine solche Linearität nicht darstellt.)

Richtig interessant wird diese Zahl aber erst dann, wenn man die jährlichen Effekte kumuliert. Da bedeutet dann nämlich: Bis zum Jahr 2050 hat die Region durch den Nationalpark eine Wertschöpfung von mehr als 328.000.000,00 Euro generiert Dafür muss auch eine Rhöner Oma lange stricken.



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