"Reden vom Verlust" oder,

Die Kernzone wär´ weg gewesen!



„Reden vom Verlust“ – ein Buchtitel von Günter Grass – scheinen sich viele Nationalparkgegner zur Maxime ihres Handelns gemacht zu haben. Reden von Verlusten, die ein Nationalpark mit sich bringt. Alle Verlustängste sind längst widerlegt und sollen hier auch nicht das Thema sein. Es soll auf etwas ganz Anderes hingewiesen werden –

„Reden vom Gewinn“!

Niemand muss der Nationalparkidee kritiklos gegenüberstehen, vor allem Gemeinderäte nicht. Aber nur wenige haben erkannt, dass ein Nationalpark auch ein Gewinn sein kann. Es kommen jetzt keinen Lobeshymnen auf den zu erwartenden Tourismus – es geht um die Kernzonen im Biosphärenreservat.

Als einer der wenigen hat diese Chance Klaus Schumm vom Riedenberger Gemeinderat erkannt: "Ich möchte erst einmal klipp und klar wissen, ob ein Nationalpark uns die Möglichkeit gäbe, bestehende und uns belastende Kernzonenareale wieder auszutauschen.“ zitiert ihn die Mainpost.

Und genau das ist der Punkt. Ein Nationalpark in den „Schwarzen Bergen", wo es bereits eine große Kernzone des Biosphärenreservats gibt, getauscht gegen z.B. die Kernzone um die Riedenberger Kapelle. Nichts verloren – viel gewonnen. Man darf eben nur nicht reflexartig „nein“ sagen, ein „ja, aber ...“ hätte wohl für alle Beteiligten nur Vorteile.

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