Antwort: Wird in Bayern das Holz knapp?



In jüngerer Vergangenheit behauptete ein pensionierter Forstdirektor (!) aus Aschach zum wiederholten Male über den Weg von Leserbriefen - neben vielen anderen falschen Dingen auch - dass die Ausweisung eines Nationalparks in der Rhön zu einer Holzknappheit in Bayern führen würde.

Weil und das merkwürdig vorkam, haben wir uns Rat bei einem Sachverständigenbüro geholt, und die haben uns folgendes vorgerechent:

"Wenn in ca. 25 bis 30 Jahren in den Wäldern des Nationalparks Rhön - abgesehen von Ausnahmefällen wie Verkehrssicherung oder Borkenkäferbekämpfung – kein Holz mehr eingeschlagen werden wird, entspricht dies einer Menge von ca. 70.000 Festmetern Holz, die dem Holzmarkt dann nicht mehr zur Verfügung steht. In Bayern werden pro Jahr aber ca. 15 bis 16 Millionen Festmeter Holz eingeschlagen, ohne dabei den Grundsatz der Nachhaltigkeit zu verletzen. Da bedeutet, die Menge Holz, die durch einen "Nationalpark Rhön" nicht mehr eingeschlagen werden würde - also rund 70.000 fm - entspricht nicht einmal 0,5% der jährlichen Holzernte in Bayern. "

Wie diese kaum spürbare Holzmenge eine Krise am Holzmarkt auslösen soll, bleibt das Geheimnis des Forstdirektors (!) im Ruhestand aus Aschach.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren