NP3 - Der Nationalparksong

NP 3- Der Nationalparksong - Einführung

Rhönguerilla 1: Servus, Freunde der Sonne, wir sind die Rhönguerilla.
Rhönguerilla 3: Genau!
Rhönguerilla 1: Heute direkt aus dem Kampfgebiet, direkt an der Front in Steinach.
Rhönguerilla 2: Dem Tor zur Rhön.
Rhönguerilla 1: Da drüben – das ist der Berg und dazwischen ist Niemandsland.
Rhönguerilla 2: Versteht Ihr? Wir brauchen niemanden.
Rhönguerilla 1: Keine Fremden, keine Politiker, keine Touristen und schon gar keinen Nationalpark.
Rhönguerilla 3: So ist es!
Rhönguerilla 1: Das ist kaiserlich-fränkisches Hoheitsgebiet und das betritt nur der, den wir wollen.
Rhönguerilla 3: Jawoll!
Rhönguerilla 1: Das das klar ist!
Rhönguerilla 2: Habt ihrs gehört? Das das klar ist!
Rhönguerilla 1: Und wenn einer meint, er kann uns unseren Grund abnehmen, dann machen wir kurzen Prozess.
Rhönguerilla 2: Na, sie sollen ruhig kommen.
Rhönguerilla 1: Den NP 3 können sie sich drunten in München an ihr Bein schmieren.
Rhönguerilla 3: Hahaha- also
Rhönguerilla 2: Die sollen brennen!
Rhönguerilla 1: Macht euch bloß in den Steigerwald.
Rhönguerilla 2: Oder in den Spessart, na.
Rhönguerilla 1: Nicht mit uns, nicht bei uns in der Rhön, weil mir tausendprozentig dagegen sind.
Rhönguerilla 2: Warum sind wir eigentlich dagegen?
Rhönguerilla 1: Na, weil wir halt dagegen sind.
Rhönguerilla 3: Jawoll, na, also.
Rhönguerilla 1: Wir haben uns schon unsere Gedanken gemacht. Das werdet ihr gleich hören!
Rhönguerilla 2: Da könnt ihr euch alle miteinder anschnallen. Ihr Stricher!

NP3 - Der Nationalparksong - Der Text

Im Wald im grünen Walde, verbräng ich garn mei Zeit.
Beim Jachern und beim Wildern, und auf mei Mountainbike.
Am Samsdich doa, wird Holz gemocht, Vo früh um ocht, bis nei die Nocht.
Du dauße höm mer unner Ruah. Kee Weiber und kee Kinns-Geduä.

Doch jetzt kriech mern Nationaaal-park.
Sen die denn ganz sauber?! Geh, leck mer duch emß Oarsch.
Holzer, Jacher, Mountainbi-iker, könn´dahem gebleib, Finito! Aus! Des woarsch!

Die Scharf, Ul-ricke, die schwoarz Suäll.
Die Brah-me söll der Deifel hull.
Mitsamt ihr schwoarze Brü-üader.
Wor´sch net, bei uns doa in der Rhön,
oh-ne dan NP3 scho schön?! Lässt und, bloß unner Ruah!

Hetzer

Im Wald draus is schö, so herrlich ruhig und fein.
Doa draußen möchte ich leben, jo doa draußen möchte ich sein.
Doa hoo ich en ganze Toach, mei hei-lige Ruah.
Hör Radio und Kettensääche nur.

Konn ich kee Holz mer mach, könnt ich daheim wos g´schaff,
konn duat gemach en Aff, oder spozier gelaff.
Dos wär e super Geschicht.... Die sen wohl net ganz dicht!!
Mit ihrm Naturpark-Froaß! Die lecke mich am `Oarsch!

Ja was kanns denn Schlimmeres geben, als ein Brennholzfreies Leben
Und en Samsdich mit die Fraa!?! Nei es Schwümm-Bod und zum I-KEA

Biker

Im Wald drauß is schö. Des läss mer uns net nam!
Doa kenn ich jeden Wanderweg und jeden Äche-Baam.
Dor laff ich jeden Toach, seit ich doa hunna leb.
Dos läss ich mir net nam. Dos döfste gläb!

Kümmt dann die Frühjahrszeit, spring ich auf´s Mountainbike
Fohr Mittwoch nauf en Berch, bis ich ken Oarsch mer merch.
Krach mir 4 Halbe nei, und fühl mich cool dabei.
Dann läss ich´s talwärts lauf, doa hält kein Zaun mich auf.

Ja was kanns denn Schöners geben, als ein Mountainbiker-Leben
Ja ich fohr, durt wo ich will.
Scheiß auf Schilder, mai Fohrrad kennt sei Ziel.

Jäger

Im Wald draus is schö, der Wald, des is mei Reich.
Ich bin ein freier Wildbrettschütz und keiner ist mir gleich.
Vom Kröizbach bis zur Sool, ja doa geht mei Revier.
Soweit die braune Heide reicht, gehört das Jagen mir

Bin Bursche der Natur, und stets am Hochstand nur.
Bin ständig auf der Pirsch, nach Wildsau, Reh und Hirsch.
Wenn dann das Jagdhorn schallt, wird 3 Toach neigeknallt.
Und bollern mit em Stutze hacke durch en Waald.

Ja was kanns denn Schönres geben, als ein freies Jagderleben,
ohne Abschuplan und Ziel,
scheiß Naturpark-Affe, ich schieß wos ich will!

Bauern

Im Wald draus is schö, ja doa gits wille Säu.
Der Wildbrettschoade in mein Mais, macht mir mein Johnny neu.
Die Säu warn ümmer mehr, mei Landwirt-Herz des lacht -
Aa der Touristen-Boom, ja der kümmt mer groad racht

Ich stell mein Kühstool ei, mach Fremdenzimmer nei.
Ich dua mei Säe verkauf, und mach en Kiosk auf.
Mein Spalter und mei Beil, stell ich bei Ebay nei.
Mach Räinscher in der Rhüa, dua mit die Weiber schüa.

Ja was kanns denn Schönres geben, als im Na-tionalpark leben.
Doch mir sen halt zu boniert, außer die Bäuerlich hots kenner doa kapiert.



Höärr! Ihr Münchner Voll-Idio-oten. Be-halt bloß, euer Millio-onen
Und rührt unner Rhüa net oo!
Mir bleibe wos mer ümmer worn – hinnedroo!

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