Biosphärenreservat & Nationalpark - das Passt!

Die Rhön ist eine länderübergreifende Mittelgebirgslandschaft im Herzen von Deutschland. Sie verbindet drei Bundesländer und vernetzt große Naturräume. Als Modellregion, Kulturlandschaft und einzigartig in ihrer natürlichen Ausprägung der Laubwaldgesellschaften ist die Rhön deutschlandweit bekannt.

Die geologischen Formationen - entstanden durch den Rhönvulkanismus - und die Ausbildung der Klimabandbreite - von warmem Weinbau bis zum rauen Mittelgebirgsklima - sorgen für Standortbedingungen, die unsere Rhön von Natur aus „laubreich“ machen. So verfügt die Rhön auf den Plateaus, den Bergrücken- und flanken noch über kilometerlange, zusammenhängende, natürliche Laubwälder.

11 Laubwaldgesellschaften kommen natürlich in der Rhön vor, unter anderem der in Bayern nur in der Rhön zu findende Zwiebelzahnwurz-Buchenwald. Diese Waldgesellschaften sind nicht abhängig von der Pflege der Forstwirtschaft, bleiben also auch bestehen, wenn der Wald endgültig aus der Nutzung genommen wird.

Durch das Nebeneinander von ursprünglichen Waldbildern auf der einen, und der einzigartigen Kulturlandschaft auf der anderen Seite, durch eben dieses Nebeneinander von Biosphärenreservat und Nationalpark wird uns Menschen die Verbindung zwischen Wildnis und Kulturlandschaft aufgezeigt. Die Bedeutung der unterschiedlichen Lebensräume erklärt sich dann nahezu von selbst.

Denn die Rhön ist Heimat vieler verschiedener Arten. So ist der seltene, unter Schutz stehende Rotmilan angewiesen auf die Rhöner Kulturlandschaft und abhängig von einem Mosaik aus Wiesenflächen und Wald. Dem gegenüber stehen Arten wie der Schwarzstorch und die Wildkatze, die sich wiederum in alten, strukturreichen Wäldern der Rhön besonders wohlfühlen.

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